Kurzportrait Trattoria Siciliana

Siciliana

Wer bist du?
Giosué, Servicekraft, 43 Jahre alt (Familienvater, verheiratet)

Wo arbeitest du?
In der Trattoria Siciliana. Das ist ein sizilianisches Restaurant. Ein Familienbetrieb geführt von Andrea und Enzo Cavaleri, die im vergangenen Jahr bereits ihr 40stes Firmenjubiläum begingen. 

Wie lange bist du in der Gastro-Branche tätig?
Seit über 20 Jahren, allerdings mit Unterbrechung. Ich bin gelernter Verkäufer und als die Kinder kamen bin ich in die Kundenberatung gewechselt. Das schien mir vermeintlich sicherer, aber dann wurde mein Vertrag wegen Corona nicht verlängert. Zufälligerweise habe ich dann Andrea getroffen, bei dem ich vorher schon viele Jahre gearbeitet hatte und mein Wiedereinstieg in die Gastro war besiegelt.

 

Vier Fragen an Giosué:

Was ist das Schönste an deinem Job?
Der Kontakt und der Umgang mit den Menschen. Man fühlt sich freier als beispielsweise in der Beratung, nichts ist monoton und es gibt auch kein starres Konstrukt. In der Gastro kann ich mich viel mehr einbringen, eigenverantwortlich handeln und planen – und man bekommt etwas von seinen Gästen zurück. Es ist genau dieses Zwischenmenschliche, dass woanders einfach fehlt.

Was wäre, wenn es deinen Job nicht gäbe?
Dann würde ich allein aus finanziellen Gründen wohl oder übel wieder in die Kundenberatung oder den Verkauf gehen.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?
Schon zu Schulzeiten wollte ich Koch werden und bin mit 16 Jahren für 1 Jahr nach Italien gegangen, um dort in der Küche zu lernen. Man hat mir aber damals schon gesagt, dass man mich viel geeigneter für den Service hielt – kochen kann ich heute aber trotzdem :)

Was würdest du allen raten, die in die Gastro gehen wollen?
Der Job in der Gastro ist schon hart und man muss dafür gemacht sein, aber wenn man dann in ein gut funktionierendes Team kommt, ist es einfach das Schönste was man machen kann.

Kurzportrait Enchilada

Torsten Petersen / Enchilada

Wer bist du?
Torsten Petersen, Geschäftsführer und Gesellschafter

Wo arbeitest du?
Enchilada Franchise GmbH

Wie lange bist du in der Gastro-Branche tätig?
Seit rund 30 Jahren, Studenten- und Aushilfsjobs mit eingerechnet

 

Vier Fragen an Torsten Petersen:

Was ist das Schönste an deinem Job?
Da gibt es so viele Dinge zu nennen: Das Arbeiten mit Menschen mit unterschiedlichsten Backgrounds, die Vielfalt der Gastronomie, den Gästen eine tolle Zeit zu bereiten und die Tatsache, dass jeder Tag anders ist, um nur einige wenige Gründe zu nennen!

Was wäre, wenn es deinen Job nicht gäbe?
Da ich bei uns in der Gruppe unter anderem für den Einkauf der Getränke für alle Betriebe zuständig bin, würde ich sagen: eine ganze Menge :)

Wie bist du zu deinem Job gekommen?
Ganz klassisch habe ich als Aushilfe während des Studiums angefangen und zwar beim Enchilada Augsburg, das war Anfang der 90er Jahre.

Was würdest du allen raten, die in die Gastro gehen wollen?
Ich würden allen raten, dass sie sich komplett auf die Gastronomie und ihre Möglichkeiten einlassen. Die Perspektiven sind großartig und während viele andere Branche immer von flachen Hierarchien sprechen, gibt es diese in unserer Branche tatsächlich. Wer teamfähig und kreativ ist, dem bieten sich viele Möglichkeiten sich zu verwirklichen. Gerade jetzt stehen wir an einer spannenden Stelle in der Geschichte: Digitalisierung der Gastronomie, Veränderung der Innenstädte, neue Ess- und Ausgehgewohnheiten der Menschen - es ist eine Zeit des Aufbruchs.

Kurzportrait Petersberger Hof

Laura Gerke

Wer bist du?
Laura Gerke, Servicekraft

Wo arbeitest du? / Wie lange bist du in der Gastro-Branche tätig?
Ich arbeite seit 7 Jahren in einer Veedelskneipe in Köln.
 

 

Fragen an Laura Gerke:

Was ist das Schönste an deinem Job?
Ich denke das wichtigste und schönste an meinem Job ist es gerne Gastgeber*in zu sein.

Was wäre, wenn es deinen Job nicht gäbe?
Ohne Restaurants, Kneipen und Veedelstreffpunkte hätten viele Leute keinen Ort, an dem sie soziale Kontakte pflegen können. Dazu kommt die Liebe für gutes Essen und Getränke. Ohne die Gastro geht vor allem in Köln ein Stück Kultur verloren.

Was würdest du allen raten, die in die Gastro gehen wollen?
Wer in die Gastro möchte, sollte auf jeden Fall belastbar sein und den Kontakt zu den verschiedensten Menschen mögen. Wer sich darin wiederfindet, wird durch die Gäste und die vielfältige Arbeit auf jeden Fall belohnt!